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11.10.2011 DOSB und Sportärzte warnen vor Medikamentenmissbrauch
Frankfurt (rad-net) - Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) haben gemeinsam vor Medikamentenmissbrauch gewarnt. «Was Doping im Wettkampfsport, ist Medikamentenmissbrauch im Freizeitsport und allen anderen gesellschaftlichen Feldern. Hier müssen wir gemeinsam gegensteuern», sagte DOSB-Präsident Thomas Bach in Frankfurt/Main: «Der DOSB möchte das Thema stärker als bisher ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Dabei sind die Sportärzte ein wichtiger Partner.»
DGSP-Präsident Prof. Dr. med. Herbert Löllgen sagte: «Die deutschen Sportärzte haben bei allen ihren Erklärungen und Statements immer gegen Medikamentenmissbrauch Stellung genommen. Gerade im Sport können Medikamente fatale Nebenwirkungen haben, vor allem ist vor unkontrollierter Gabe von Schmerzmitteln zu warnen: Schmerzen sind ein natürliches Warnzeichen, sie sind zu beachten und sollten in besonderen Fällen vom Arzt abgeklärt werden. Das gilt vor allem bei Gelenkschmerzen und auch vor zum Beispiel Marathonläufen.»
Studien belegen, dass in Deutschland zwei Millionen Menschen gelegentlich Medikamente zur Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz einnehmen. 800.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tun dies regelmäßig. Und selbst in der Schule und an Universitäten spielen Leistung steigernde Arzneimittel schon eine Rolle. Während ein bis zwei Prozent der Oberstufenschülerinnen und -schüler schon einmal Medikamente zur Steigerung der Gehirnleistung ohne medizinische Notwendigkeit eingenommen haben, sind es bei Studierenden bereits fünf Prozent. Diesem Trend gelte es Einhalt zu gebieten, erklärte Bach. Deshalb ergriff der DOSB im Vorjahr die Initiative und setzt sich seitdem zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) und der ABDA, der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, für die Aufklärung über das Thema ein. Dabei baut der Dachverband des deutschen Sports auch auf die Hilfe seiner Mitgliedsorganisationen wie der DGSP.
Mit der Initiative soll auf die mehr als 1,5 Millionen Bundesbürger aufmerksam gemacht werden, die von Medikamenten abhängig sind. Ziel sei es, über die Gefahren aufzuklären, die vom Medikamentenmissbrauch ausgehen, sagte Bach: «Medikamentenmissbrauch gefährdet die Volksgesundheit. Dieser Missbrauch verstößt gegen die ursprüngliche Natürlichkeit des Sports und ist gesundheitsgefährdend. Er kann aber auch zur Gefahr für andere werden, wenn dadurch Selbstüberschätzung zum Beispiel im Straßenverkehr eintritt.» Mit einem Symposium unter dem Titel «Medikamentenmissbrauch in Deutschland: Eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung» wollen DOSB, ADAC und ABDA am 3. November in Berlin die gesellschaftliche Dimension des Themas verdeutlichen und aktuelle Entwicklungen darstellen.
Herzliche Grüße Sigi
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«zum Bericht»
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14.04.2011 22:13
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Der französische ehemalige Radprofi Raymond Poulidor genießt in Frankreich «Heldenstatus».
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«Poupou» wird 75 - Verehrung trotz Rad-Pechsträhne
Berlin (dpa) - Auch mit 75 wird er noch bevorzugt «Poupou» genannt. Der französische Radprofi Raymond Poulidor genießt in seinem Heimatland eine Art Heldenstatus, der die Koseform trotz hohen Alters weiter rechtfertigt. Niederlagen schmecken im Sport wohl nirgends so süß wie in Frankreich.
Am 15. April feiert er seinen 75. Geburtstag - der «ewige Zweite»: Das war in den 60er und 70er Jahren die Marke des Bauernburschen aus dem Limousin, der immer so schön dramatisch verlor.
Vielleicht hat auch deshalb der Name Jan Ullrich im Nachbarland immer noch einen so guten Klang. Dessen zweite Plätze bei der Tour de France hinter Bjarne Riis, Marco Pantani und vor allem Lance Armstrong sind dort mehr im Gedächtnis der Fans geblieben als sein Triumph 1997.
Im Schatten der Tour-Dauersieger Jacques Anquetil und Eddy Merckx wurde Poulidor fast genauso groß wie sie. Drei zweite und fünf dritte Plätze bei der Tour zwischen 1962 und 1976: Das war «Poupous» Erfolgsbilanzbeim wichtigsten Rennen der Welt - und die Franzosen verehren ihn noch heute dafür. 1974 war er «Sportler des Jahres», 1972 Ritter der Ehrenlegion. 1965 schien der Weg bei der Tour für ihn nach dem Rücktritt Anquetils frei zu sein: Doch wie aus dem Nichts kam der Italiener Felice Gimondi und machte Poulidor wieder zum Vize.
Nicht wenigstens einen Tag durfte er das Maillot Jaune tragen. Ein Pariser Kaufhaus (Wahlspruch: «Wir erfüllen alle Wünsche») machte aus der bedauernswerten Pechsträhne 1976 einen launigen Werbesport, in dem Poulidor im gerade erstandenen Gelben Trikot stolz durch die Metropole radelt. Heutzutage ist ihm bei der Tour Gelb sicher. Der nette Herr mit dem schlohweißen Haar ist in jedem Juli im leuchtend gelben Oberhemd Repräsentant der französischen Bank Crédit Lyonnais, die das Spitzenreiter-Trikot sponsert.
Einem Toursieg am nächsten war Poulidor 1964. Sein legendäres Ellenbogenduell am Puy de Dome mit dem großen Favoriten Anquetil ist in die Tour-Geschichte eingegangen. Anquetil war im Gegensatz zu Poulidor am Ende seiner Kräfte, verbarg seine Erschöpfung am Berg aber geschickt und bluffte. Sein Konkurrent fiel darauf herein und wartete viel zu lange mit seinem Angriff. In Paris trennten Poulidor nur 55 Sekunden vom Gelben Trikot Anquetils.
Die erbitterte Konkurrenz auf dem Rad verhinderte nicht, dass sich beide Sportler privat nahe standen. Das belegt wohl auch die Anekdote, dass Anquetils kleine Tochter Sophie angeblich erst «Poupou» und dann «Papa» sagen konnte.
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Jasha Sütterlin, Bob Jungels und Lawson Craddock in Offida bei der Siegerehrung. Foto: privat
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06.08.2010 15:50 Sütterlin gewinnt Silbermedaille bei Junioren-WM
Offida (rad-net) - Jasha Sütterlin vom RV Edelweiß Achkarren hat im Zeitfahren der Junioren-WM die Silbermedaille gewonnen. Dabei musste sich der 17-Jährige nur dem Luxemburger Bob Jungels geschlagen geben, der mit einer Zeit von 40:05 Minuten auf der 28,5 Kilometer langen Strecke 27 Sekunden schneller als Sütterlin war. Dritter wurde Lawson Craddock aus den USA nur eine Sekunde hinter dem Deutschen. «Ich bin überglücklich. Eine Podiumsplatzierung war mein Ziel. Ich bin so froh, dass es geklappt und sogar zu einer Silbermedaille gereicht hat», so der neue Vizeweltmeister. |
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22.03.2010 10:55 Siedler gibt Comeback bei Settimana Coppi e Bartali Buchloe (rad-net) - Nach Sturz beim Sechstagerennen in Berlin Anfang Februar, Schulter-OP und längerer Trainingspause kehrt Sebastian Siedler ins Renngeschehen zurück. Der 32-jährige Vorarlberg-Corratec-Profi aus Buchloe wird ab Dienstag bei der «Settimana Coppi e Bartali» in Italien sein Renndebüt in dieser Saison geben. «Die Verletzung an der Schulter ist wieder vollständig ausgeheilt, ich fühle mich fit», so Siedler vor der fünftägigen Rundfahrt. «Mit Sebastian an Bord lautet unser Ziel Podiumsplatzierung auf einer Etappe», ist der Sportliche Leiter Harald Morscher von den Qualitäten seines Topsprinters überzeugt.
Die 25. Edition der Settimana Coppi e Bartali, eine Rundfahrt der Kategoorie 2.1, startet morgen mit zwei Halbetappen, darunter ein Teamzeitfahren über 15 Kilometer in Riccione. Nach insgesamt 820 km wird die Rundfahrt am Samstag in Sassuolo zu Ende gehen. Der Vorjahres-Gesamtsieger ist Damiano Cunego.
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Sebastian Siedler gibt in Italien sein Renndebüt 2010. Foto: Team Vorarlberg-Corratec
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21.06.2009 |
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Weser Kurier |
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Hallo Stefan Freye, sehr schön beide Artikel geschrieben. Beim Ersten die Überschrift und Ankündigung mit Verweis auf den Veranstalter, beim Zweiten die Differenziertheit vom Rennplan. Dabei kommt Vladis Zurückhaltung und der Verriss von "absolut geplant" schreibtechnisch hervorragend ins Bild. Ich hatte Dir noch gesagt, wo Du die Berliner für eine Reportage finden könntest. Das Robert dem Sprecher nicht zur Verfügung stand (er fuhr hinter einem Bus stehend etwas später los) und das er auf dem Podest nicht erscheinen wollte, hatte werbetechnische Gründe. Der Trainer Freese, der u.a. auch mir zuliebe mit seinen Sportlern hier kostenlos nach 3 Wochen Trainigspause anreiste, gab klar zu erkennen, dass er hier Gastverhalten zeigen wollte und Bartko das Ding gewinnt, wenn er will, Vladi, von mir angepriesen und ihnen von Rennen in Rostock bekannt (genauso wie Ralf Schöllhammer, bester Rennfahrer nach Hans-Peter Jackst), war auch für die Rennqualität mit ausschlaggebend. Du hast das aber alles gut ausformuliert und kennst sicher, das ein Brot aus vielen Krumen besteht. Ich schicke dem Exbundestrainer Uwe Freese Deinen Artikel und denke, das die Jungs im nächsten Jahr wieder kommen werden.
Danke MfG SiegfriedSchreiber
Artikel 1
Artikel 2
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Weser Kurier LV-Meisterschaften im Querfeldein der Nordverbände HB, HH und SH 2008 02.12.07 |
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Weser Kurier Crosslaufen und Radfahren – Bultensee Bremen, 10. Nov. 2007 |
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Der Radfahrer auf dem Prüfstand |
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Weser Kurier vom 10.05.2007: Harzreise |
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Hermann Seifert 50 Jahre im BDR
Er ist mit seinen 68 Jahren immer noch - Fit wie ein Turnschuh: so salopp könnte man über Hermann Seifert reden.
Der Oldi trainiert noch heute fast täglich auf seinem Rennrad und kommt sage und schreibe in einer Woche auf 600 Kilometer: eine Leistung, die so manche junge aktuelle Amateurfahrer nicht zu erreichen vermögen.
Hermann Seifert fuhr 1982 sein letztes großes Rennen als aktiver Mitstreiter bei einen Altstadtrennen in Braunschweig und erreichte als damals 44-jähriger den 9 Platz: eine erstaunliche Leistung seiner Altersklasse.
25 Jahre lang saß das ehemalige Bremer Allroundtalent als aktives Mitglied auf dem Rennrad. Seine sportliche Karriere begann er im Jahre 1957 im Dress von Urania Delmenhorst. Ein Jahr später gewann er seinen ersten Sieg im 400 m Verfolgungsrennen.
Lang ist die Liste seiner Siege und Platzierungen, die er in den Vereinen Hochheim Frankfurt, RV Hansa Bremen und seit 1970 RRG-Bremen errang. Stellvertretend für seine vielen großen Erfolge sei hier der Sieg im Jahre 1966 beim Klassiker - Rund um Dortmund - genannt.
Insgesamt fuhr Hermann Seifert cirka 800 Rennen. Als Straßenwachwart in der RRG-Bremen ist er bis zum heutigen Tag in der Radsportszene aktiv. Und wenn er bei einen Rundkurs-Rennen wie “Rund um den Wasserturm-Walle” an der Glocke steht, wird sich so mancher Zuschauer die Frage stellen: „Woher kenne ich diesen Menschen?“
Am 1. April ist Hermann Seifert 50 Jahre Mitglied im BDR und im Radsport aktiv.
Wir gratulieren.
RRG Bremen
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Weser Kurier vom 25.02.2007: Niedersachsenrundfahrt |
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Weser Kurier vom 08.02.2007: Training auf Mallorca |
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Radio Bremen 4, auf der Frequenz 101,2 MHz, sendet am Freitag zwischen 16.00 Uhr und 19.00 Uhr und Sonntag zwischen 10 und 12 die Reportage, die heute mit den jungen Sportlern an der Munte aufgenommen wurde. Siehe Foto
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Weser Kurier vom 13.11.2006: Mieses Wetter-gute Leistung |
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Weser Kurier vom 23.11.2006: Eine Acht-Sekunden-Einschränkung |
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Weser Kurier vom 28.11.2006: Radsport (Benjamin Schwarz) |
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Weser Kurier: Sport ist auch im Verein nicht ohne Risiko |
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