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RENNEN 2010

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2010_Rennen_ Barrien

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Saisonausklang am 03.10.2010 Sparkassengiro in Münster

2010_Muenster_Bericht_linksAm 03.10.2010 wurde in Münster Bilanz gezogen. Wie erfolgreich waren die Damen und Herren im Team KAEFER und was musste noch im letzten Rennen erreicht werden, um sich in der Gesamtwertung des German Cycling Cup’s nach vorne zu fahren?

Kurz, Alles im Allem waren die Fahrerinnen und Fahrer wieder auf allen Jedermannrennen in der gesamten Bundesrepublik an den Start gegangen.

Mal abgesehen von Oliver Gehrking und Stephan Franke die auch in Frankreich und in Italien an den Start gingen.

Was auch immer mit großem persönlichem und finanziellem Aufwand verbunden war. 

 

Kristina Steede fuhr nach Münster als dritt Platzierte der Gesamtwertung der German Cycling Tour und konnte eigentlich entspannt an den Start gehen. Auf der 90 km Runde landete sie prompt auf Platz 2 womit sie gar nicht gerechnet hatte.

 Karola Wiese, Sandra Müller und Caroline Petersen mussten sich auf der Kurzdistanz behaupten. Allerdings galt es eine Hügel- bzw. Berglandschaft in Münster zu überwinden.
Allen Fahrerinnen und Fahrern wurde dort viel abverlangt, dennoch fuhren sie außergewöhnliche Ergebnisse in Münster ein. 2010_Muenster_Bericht_rechts

Bei den Herren fuhr Stephan Franke als Einziger die lange 130 km Distanz. Da er leider aus Block B starten musste, hatte er keine Chance auf eine vordere Platzierung, holte sich aber wichtige Punkte in der Gesamtwertung des GGC.

Ronald Jeschke, Ullrich Baumach und Achim Wiese fuhren die Kurzdistanz. Hier tat sich besonders Ronald Jeschke mit seinem 4. Platz (AK) hervor. Damit hatte auch er nicht gerechnet.

Der sportliche Leiter Achim Wiese zeigte sich bei der Siegerehrung von Kristina Steede sehr zufrieden mit seinem Team und äußerte mit einem Glas Sekt in der Hand: „Wir können auf eine erfolgreiche Saison 2010 zurückblicken, denn wir müssen immer bedenken, dass wir keine Profis sind und diesen Radsportzirkus mit unserer Familie und unserem Beruf vereinbaren müssen.


Vielen Dank für Euren tollen sportlichen Einsatz und auf eine erfolgreiche Saison 2011, die ja schon von den übrigen Crossfahrern des Teams in Angriff genommen wurde.

Prost und wohl bekommst Team Kaefer.“

Bremen, den 19.10.2010

 

Die gesamten Ergebnisse aus Münster und zum Saisonausklang siehe unten:

  

 

Sparkassengiro Münster

German Cycling Cup

 

 

 

Teamwertung

55 km

| Rang 8 v. 77

 

 

Frauen:

 

 

 

 

Kristina Steede

90 km  2 AK

|5 GW

3 AK

| 10 GW Master 2

Karola Wiese

55 km 18 AK

|45 GW  

4 AK

| 16 GW Master 2

Caroline Petersen

55 km 31 AK

|70 GW 

26 AK

| 67 GW Master 2

Sandra Müller

55 km 5 AK

|11 GW 

14 AK

| 32 GW Master 1

 

 

 

 

 

Männer:

 

 

 

 

Stephan Franke

130 km 50 AK

| 133 GW 

27 AK

| 91 GW Master 2

Ullrich Baumann

55 km 16 AK

| 55 GW 

93 AK

| 389 GW Master 2

Ronald Jeschke

55 km  4 AK

| 38 GW

n.b.

 

Achim Wiese

55 km 9 AK

| 145 GW

27 AK

| 145 GW Master 3

Ergebnisse hier als Link

 

 

 

«zu den Fotos»2010_Borkum_Berichtsfoto

Team KAEFER erfolgreich beim MTB Rennen auf Borkum

Jens Koop und Stefan Winkler fahren auf Pl. 2 + 3 

Das MTB Rennen auf Borkum am 19.09.2010 war in der Tat einfach super, meinte Jens Koop nach seiner Heimkehr.

Im tiefen Sandstrand muss Stefan Winkler irgendwie einen Turbo zugeschaltet haben. Da war er nicht zu bremsen und Jens Koop musste ihn teilweise ziehen lassen.  Doch konnte Jens Koop immer wieder zu ihm aufschließen.

Schnell haben sie erkannt, dass es Sinn macht zusammen zu bleiben, denn danach lief es wesentlich einfacher für Beide. Jeder hat auf den anderen geachtet, somit konnten sie gemeinsam als echtes Team funktionieren.

Gerade am Strand, ob gegen oder mit dem Wind, haben sie sich prima ergänzt. In der letzten Runde fühlte Jens Koop sich super und fuhr mit einer Sekunde Vorsprung vor Stefan Winkler über die Ziellinie. Deshalb gibt es auch für uns nur zwei zeitplatzierte und keinen drittplazierten, sagte der sportliche Leiter „Achim Wiese“ im Interview.

Vielleicht gelingt es den beiden KAEFER Fahrern noch weitere Veranstaltungen ähnlich gut zu absolvieren.

Bremen, den 28.09.2010
 

 

2010_Löwenherz>>zu den Fotos<<

Tour de Löwenherz für das Kinderhospiz in Syke

RRG- Fahrerrinnen und Fahrer engagieren sich für das Kinderhospiz in Syke. Die 4. Tour de Löwenherz dient dazu möglichst viel Geld für das Kinderhospiz einzufahren.

Leider machte das Wetter einer großen Beteiligung ein Strich durch die Rechnung. Bedauerlicherweise ist die Teilnahme durchaus ausbaufähig. Schade denn die Fahrerinnen und Fahrer hatten endlich mal Zeit ausgiebig miteinander zu sprechen und sich über ihre vergangene Saison auszutauschen.

Zwei Motorräder sorgten für eine großartige Marschsicherung. Es kam zu keinem Stilllstand der Teilnehmer. Fasst jede Kreuzung wurde abgesichert und das mit nur zwei Begleitmotorfahrern.

Auch das Team KAEFER wollte durch seine Fahrerabstellung dabei sein. Karola Wiese, Sandra Müller, Stephan Franke und Achim Wiese wollten sich diese Veranstaltung nicht nehmen lassen. Abschließend muss dem Organisationsteam ein großer Dank für eine schöne Veranstaltung ausgesprochen werden.

Bremen, 22.09.2010

 

 

Einzelzeitfahren in Goldenstedt am 12.09.2010 mit anschließender Siegerehrung des Weser Ems Pokals 2010

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2010_Goldenstedt_Bericht1Goldenstedt, ein Ort zum Einzelzeitfahren? Wer hätte gedacht, dass der RSV 90 Goldenstedt für alle Klassen ein so schönes Einzelzeitfahren organisiert. Tolle Strecke, gute Verkehrsanbindungen, super Organisation, freundliche Helfer am Streckenrand und ein riesen Verpflegungszelt haben die Organisatoren auf die Beine gestellt. Das motivierte zur Höchstleistung. Sandra Müller, Carlos Perdigao und Jens Koop starteten in der Hobbyklasse und Stephan Franke bei den Senioren II Fahrern. Das Material war wieder vom aller Feinsten, denn wer vorne um die Plätze fahren wollte, der musste schon viel Geld in die Hand nehmen um eine sogenannte Waffengleichheit herzustellen. Profizeitfahrmaschinen für mehre 1000,- € konnte bei dieser Veranstaltung bewundert werden.

2010_Goldenstedt_Bericht2Das Rennen fand auf einem 10 km langen Rundkurs statt, der zweimal gefahren werden mussten. Es stellte gleichzeitig den Abschlusslauf des 6. Weser-Ems Pokals 2010 für die Hobbyklassen dar. Anschließend gab es dann die Gesamtsiegerehrung. Carlos Perdigao errang den 5. Platz in der Gesamtwertung. Der sportliche Leiter “Achim Wiese“ vom Team KAEFER ist von seiner Leistung fasziniert und hofft auf eine weitere Leistungssteigerung in der kommenden Saison.

2010_Goldenstedt_Bericht3Sandra Müller konnte sich den Sieg bei den Hobbyfrauen im Zeitfahren erobern. Obwohl ihre Konkurrentin Linda Pleiß es ihr an diesem Tage nicht leicht machte, konnte sie sich den Sieg mit 8 Sek. Vorsprung herausfahren. Jens Koop gab alles um eine gute Zeit zu erzielen. Gute Beine alleine halfen aber nicht gegen die Vielzahl der Zeitfahrmaschinen anzukommen. Hinzukam, dass er immer noch mit seinem Schlüsselbeinbruch aus dem Frühjahr zu kämpfen hatte. Stephan Franke bewältigte die Strecke mit einem Schnitt von knapp 41 km/h bei den Seniorenfahrern. Im Rennen bemerkte Stephan, dass sein Lenkeraufsatz gebrochen war. Trotzdem versuchte er alles und rette sich auf Platz 8 liegend noch über die Ziellinie.

Bremen, den 14.09.2010

 

Team KAEFER muß durch die „Grüne Hölle“ am Nürburgring - Kristina Steede fährt auf Platz 3 in ihrer Altersklasse

>>zu den Fotos<<

Die legendäre Nordschleife des Nürburgrings fordert alles von einem ab und gibt nur wenig Zeit zur Erholung auf den Abfahrten. Die2010_Nürburgring_Karola „Grüne Hölle“ wird nicht umsonst so bezeichnet.

Schnell merkten die Team KAFER-Fahrerinnen und Fahrer, dass man sich das Rennen richtig einteilen muss, um die 150 km oder die 75 km Strecke zu schaffen. Der Anstieg zur „Hohen Acht“ ist auf den rund 25 km langen Runden die größte Herausforderung, vor allem bei einer Außentemperatur von 33 Grad.

500 Höhenmetern und 72 Kurven-passagen waren pro Runde zu bewältigen. Das Fahrerlager von 3000 Teilnehmern am 24-Std-Rennen sind dagegen eher ein Genuss, sowie die Abfahrt bis nach „Breidscheid“.

Hier erreichte Achim Wiese zum ersten mal eine Geschwindigkeit von 104 km/h in der sogenannten “Fuchsröhre“. Danach wurde es aber ernst, denn ganz langsam hob sich die Straße und suggeriert leichtes Spiel. Vom legendären „Karussell“ bis zur „Hohen Acht“ wurde ein Spitzenwert von rund 17 Prozent erzielt.

Kristina Steede und Stephan Franke wagten sich auf die 6 Runden-Distanz und Karola und Achim Wiese fuhren die 3 Runden.

Auf der Langstrecke haben die Hitzebedingungen zu zahlreichen Aufgaben der Teilnehmer geführt, denn viele mussten erst zu Fuß den Berg erklimmen und dann schließlich aus dem Rennen aussteigen.

Kristina Steede und Stephan Franke bekamen ebenfalls starke Krämpfe und fuhren deshalb nur noch auf ankommen und weniger auf Platzierung. Im Nachgang musste man aber feststellen, dass so viele Teilnehmer nicht ins Ziel kamen, dass doch noch eine recht erfolgreiche Platzierung für beide überraschenderweise herauskam.

Bei Achim und Karola Wiese war es ähnlich. Auch ihnen machte die große Hitze und die steilen Anstiege zu schaffen. Trotzdem quälten die beiden Flachlandspeziallisten sich über die Anstiege und hofften darauf irgendwie die 75 km zu überleben.

 

Was für Anstrengungen hält der Nürburgring in der Eifel parat. Entweder ist es kalt und regnerisch, oder heiß und windig.

2010_Nürburgring_AchimStephanEs gibt nichts dazwischen. Vermutlich hält sich deshalb die Beteiligung in Grenzen.

Trotz allem denkt der sportliche Leiter Achim Wiese bereits kurz nach dem Rennen schon wieder an die nächste Saison (nach dem Renen ist vor dem Rennen) und fragt sich, ob das Team KAEFER nicht auch eine oder sogar zwei Mannschaften für das 24 Std.-Rennen in 2011 an den Start bringen sollte.

Warten wir es ab, denn interessierte Fahrerrinnen und Fahren hat das Team KAFER sicherlich für so eine sportliche Herausforderung.

Bremen, den 27.08.2010

 

Ergebnisse:  http://radamring.r.mikatiming.de/2010/

Altersklasse

MMAS2

 

Altersklasse

WMAS2

Name

Franke, Stephan (GER)

 

Name

Steede, Kristina (GER)

Gesamt

 

 

Gesamt

 

Platz (M/W)

84

 

Platz (M/W)

13

Platz (AK)

22

 

Platz (AK)

3

Zielzeit (Netto)

05:30:37

 

Zielzeit (Netto)

06:29:39

 

 

 

 

 

Startnummer

7519

 

Startnummer

7397

Altersklasse

MMAS3

 

Altersklasse

WMAS2

Name

Wiese, Achim (GER)

 

Name

Wiese, Karola (GER)

Gesamt

 

 

Gesamt

 

Platz (M/W)

301

 

Platz (M/W)

58

Platz (AK)

34

 

Platz (AK)

15

Zielzeit (Netto)

02:56:45

 

Zielzeit (Netto)

04:19:08

 

Erst Mont Ventoux, dann Monte Schlacko   >>zu den Fotos Südfrankreich<<  >>zu den Fotos Duisburg<<

Bremer Radrennfahrer Oliver Gehrking belegt mit Team C 14 hervorragenden zweiten Rang beim 24-Stunden-Mountainbike-Rennen von Duisburg

 Bremen/Duisburg. Der Bremer Radrennfahrer Oliver Gehrking (41) hat als Gastfahrer des Werkteams des Radherstellers C14 den zweiten Platz beim 24-Stunden-Mountainbike-Rennen im Landschaftspark-Nord in Duisburg belegt.

Rund 100 4er-Teams aus Deutschland, Österreich und Benelux waren kürzlich auf dem Gelände des ehemaligen Hüttenwerks in der Ruhrmetropole gegeneinander angetreten.

„Es war eine tolle Erfahrung, auf diesem außergewöhnlichen Rundkurs einer alten Industrieanlage starten zu dürfen“, sagt Gehrking. „Dass wir dann auch noch Zweiter geworden sind, ist natürlich umso schöner“, setzt er hinzu2010_sportograf-11203616_klein.

Gerade die athmosphärischen Nachtstunden im farbenfroh illuminierten Hüttengelände waren eine tolle Erfahrung und die lautstark beschallte ACDC-Kurve ließ keine Müdigkeit aufkommen.

Der Landschaftspark Duisburg ist eine rund 200 Hektar große Industriebrache, die innerhalb von zehn Jahren zu einem Multifunktionspark umgestaltet wurde.

Im Zentrum steht ein stillgelegtes Hüttenwerk, dessen alte Industrieanlagen heute vielfältig umgenutzt sind: Werkshallen sind für Kultur- und Firmenveranstaltungen hergerichtet, in einem alten Gasometer kann getaucht werden, in Erzlagerbunkern wurden alpine Klettergärten geschaffen, in einer ehemaligen Gießhalle ein Hochseilparcours eingerichtet und ein erloschener Hochofen wurde zum Aussichtsturm ausgebaut.

Für das 24-Stunden-Mountainbike-Rennen wurde eine anspruchsvolle, rund sieben Kilometer lange Strecke abgesteckt. Sie führte über Rosten, Treppen, Abraumhalden und durch angrenzende Waldgebiete. Anspruchsvoll war der Anstieg an einer alten Halde, Monte Schlacko genannt. Insgesamt waren mehr als 2.000 Radenthusiasten nach Duisburg gekommen, rund 100 Viererteams traten beim 24-Stunden-Rennen gegeneinander an.

Den Wechselrythmus konnte jedes Team selbst bestimmen. Die Mannschaft um Gehrking ent2010_sportograf-11197822_kleinschied sich tagsüber nach jeweils 2 Runden (etwa eine halbe Stunde Fahrtzeit) und Nachts nach 3 gefahrenen Runden zu wechseln. Somit musste jeder Fahrer im Laufe der Veranstaltung etwa 10 mal auf die Rennstrecke.

„Unser gutes Abschneiden hat mit unserem ausgeglichenen Leistungsniveau und dem konstant hohen Renntempo über die gesamte Zeitspanne zu tun“, sagt Gehrking. Insgesamt legte das Team weit mehr als 500 km zurück.

Das Training für dieses harte Rennen führte Oliver Gehrking übrigens von Sardinien über Korsika und Südfrankreich zum Mont Ventoux in die Provence.

Diese mehr als 1.000 Kilometer lange Strecke bewältigte er innerhalb einer Woche und überquerte dabei den Col de la Bonette, die mit 2808 m höchste befahrbare Passstraße Europas. Am Mont Ventoux, einem der berühmt-berüchtigten Berge der Tour de France, nahm er an dem jährlich ausgetragenen Rennen „La Vauclusienne“ teil, das er als sehr guter Zwölfter von mehr als 400 Teilnehmern beendete. Ein Streckenhighlight war dabei die Überquerung des Gipfels.

Bremen, den 20. August 2010

 

 

Weser Cup Finale am Sachsenring   >>zu den Fotos<<

Große Hoffnung werden an die Fahrer des Teams KAEFER gesteckt, denn nicht nur Oliver Gehrking kann in der Gesamtwertung der Elitefahrer von Pl. 8 sich weiter nach oben fahren, sondern auch Carlos Perdigao kämpf um den Sieg in der Hobby-Klasse.

Achim Wiese wird es schwer haben sich weiter zu verbessern, denn auf Platz 4 liegend hat er 7 Punkte aufzuholen um auf Treppchen zu fahren. Im letzten Rennen konnte er 8 Punkte in Bremen-Huchting einfahren, nur leider tat das auch der 3. platzierte und punktete.

 

Mit 4 Fahrern ging das Team KAEFER an den Start. Ronal2010_WeserCup_Einweisung vom Coachd Jeschke wurde für Carlos Perdigao abgestellt und Stefan Winkler sollte für Achim Wiese arbeiten. Die beiden Helfer taten alles um ihre Leader zu unterstützen.

Stefan Winkler verausgabte sich völlig und Ronald Jeschke fuhr Carlos immer wieder an die Wertungen heran.

Woher die zwei die Kraft nahmen war erstaunlich, denn beide Fahrer befanden sich nicht in Top-Form. Schade, dass die Taktik nicht aufging, denn Florian Singh blieb bei Carlos Perdigao und Andreas Fricke bei Achim Wiese.

Jetzt kommt es also auf das Finale am 18.08.2010 in Heilshorn an.

Viel Glück und Erfolg im nächsten Rennen des Weser Cup 2010!

Bremen, den 16.08.2010

Hier die Ergebnisliste vor dem letzten Rennen:

Platz

Start-Nr.

Klasse

Name

Verein

Pkt

Pkt

Pkt

Pkt

Pkt

Pkt.

Pkt.

Pkt.

Pkt.

Gesamt

1

4

 

Singh, Florian

TV Scheeßel

12

10

10

8

8

12

12

4

 

76

2

2

 

Perdigo, Carlos

RRG Bremen

8

8

8

12

12

8

7

2

 

65

3

5

 

Fricke, Andreas

TuS Rotenburg

6

12

5

5

10

6

10

7

 

61

4

3

 

Wiese, Achim

RRG Bremen

7

4

4

10

6

10

5

8

 

54

5

6

 

Meier, Thomas

RSC Vegesack

5

7

3

6

7

7

8

10

 

53

6

1

 

Winkler, Stefan

RRG Bremen

10

 

12

4

 

 

 

6

 

32

7

7

 

Rybarczyk, Jens

RRG Bremen

 

5

6

3

 

 

 

 

 

14

8

22

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

 

12

9

9

 

Navaro, Jens

Ohne

 

3

 

 

5

 

3

 

 

11

10

11

 

Jaschen,Thomas

Lesum

 

 

7

 

 

 

4

 

 

11

11

21

 

Schlotter, Mario

Etelsen

 

 

 

 

 

3

6

 

 

9

12

20

 

 

 

 

 

 

 

 

4

 

5

 

9

13

16

 

Heisler, Daniel

St. Pauli

 

 

 

7

 

 

 

 

 

7

14

8

 

Hahn, Mirko

Ohne

 

6

 

 

 

 

 

 

 

6

15

19

 

 

 

 

 

 

 

 

5

 

 

 

5

16

13

 

Jeschk, Ronald

RRG Bremen

 

 

 

 

 

 

 

3

 

3

17

14

 

Galle, Mark

ohne

 

 

 

2

 

 

 

 

 

2

18

10

 

Hantelmann, Thomas

RSC Vegesack

 

 

 

1

 

 

 

 

 

1

 

Regenschlacht in Bochum  >>zu den Fotos<<

„Was für ein Rennen?“, oder besser: Was für eine Wasserschlacht in Bochum?“

Das Schöne an diesem Rennen war, dass der Regen warm war. Alles andere war eine gefährliche Ruts2010_Bochum___chpartie, die auf „Mensch und Material“ gehen sollte.

Die Pfützen in Bochum wurden zu kleineren Seen und die Abfahrten bei Tempo 70 km/h mit einem Wasserstrahl im Gesicht von den vorherfahrenden Fahrern waren eine echte Herausforderung für jeden Teilnehmer.

Am Start stand das Team KAEFER mit 6 Teilnehmer/ -innen noch unter blauem Himmel. Um acht Uhr morgens schien die Welt noch in Ordnung zu sein. Um 08:15 Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen. Der Sprecher und die Streckenposten warnten vor der hohen Sturzgefahr.

Überraschender-weise gab es kaum Stürze. Die Attacken wurden wie immer an den Anstiegen gefahren und es gelang tatsächlich 3 Fahrern aus der Spitzengruppe heraufzufahren.

Stephan Franke behauptete sich in der Spitze auf der 100 km Runde. Kristina und Ulle fuhren ebenfalls die 100 km Distanz, wobei Ulle mit einem Reifenschaden aufgeben musste.

Kristina verpasste leider den Sieg in ihrer Altersgruppe. Sandra, Karola und Achim fuhren hingegen die 50 km Tour und konnten sich platzieren.

Insgesamt gesehen kann das Team mit seiner Leistung sehr zufrieden sein, meinte der Sportliche Leiter “Achim Wiese” nach dem Rennen. Denn mit 5 Platzierungen unter den Top 15 in den AK und das bei ca. 2000 Teilnehmern zeigt, dass unser Team auch unter schwierigen Bedingungen erfolgreich sein kann
.

Ergebnisse aus dem Sparkassengiro Bochum

50 km]Strecke Gesamtwertung Altersklasse Zeit

Karola Wiese Pl. 26 Pl. 9 1:35:57
Sandra Mller Pl. 21 Pl. 7 1:33:57
Achim Wiese Pl. 110 Pl. 14 1:23:05

100 km ‐]Strecke

Kristina Steede Pl. 6 Pl. 2 2:53:42
Stephan Franke Pl. 50 Pl.8 2:26:52

 

Verpasster Sieg in der Teamwertung bei der Bremen Challenge 2010   >>zu den Fotos<<

am 18.07.2010 konnte den schönen Tag vom Team KAEFER nicht trüben

„Was für eine schöne Veranstaltung in der Bremer-Überseestadt“, sagte der sportliche Leiter Achim Wiese als er den Kurs in der Ausschreibung sah. Da müssen wir hin und jeder der nicht verletzt ist, oder sich im Urlaub befindet hat dort zu fahren, denn das sind wir unserem Sponsor KAEFER Isoliertechnik schuldig. Diese Ansage drang bis nach Kassel und unsere Kassler Teamkollegen folgten prompt dem Ruf aus dem hohen Norden. Obwohl es dort nur viel Wind und wenige Berge gibt, mussten Ulle Baumann und Kristina Steede in Bremen fahren. 2010_Rennen_Challenge1

Jens Koop hatte immer noch einiges an Metall in der Schulter und wusste nicht genau ob er fahren sollte, oder nicht. „Egal, ich komme und fahre für das Team KAEFER auch wenn ich mich aus dem Finale heraushalten muß. Ich bin dabei.“So sprach Jens.

Bei den Bremer Mädels wie Karola Wiese und Sandra Müller gab es diesbezüglich keinerlei Fragen. Für sie war es eine Frage der Ehre und sie wollten gut abschneiden im Bremer Heimrennen.

Genauso sahen es die Bremer Männer.

Das Rennen war trotz der vielen Schienen und Kurven doch gut und schnell zu fahren, so kam es doch zu einer sehr hohen Durchschnittsgeschwindigkeit der Spitzengruppe. In dieser Spitzengruppe konnte sich Carlos Perdigao, Stephan Franke, Jens Koop und Achim Wiese behaupten. Bei den Ausreißversuchen hatten sich Stephan Franke und Jens Koop hauptsächlich mit beteiligt. Leider wurden sie vom Feld immer wieder gestellt und somit musste das Rennen auf dem Zielstrich entschieden werden. Jörg Busch hatte etwas Pech in der ersten Runde und musste aufgrund eines Stur2010_Rennen_Challenge2zes aussteigen. Ronald Jeschke war zwar nicht direkt im Sturz verwickelt konnte aber aufgrund der herumliegenden Radfahrern nicht der Spitzengruppe folgen. Ulle Baumann wollte ohnehin nichts mit dem engen Gedrängel in der Spitzengruppe zu tun haben, denn das ist nicht so seine Welt.

Kristina und Karola lieferten sich ein heißes Duell was Anfangs so aussah, als ob Karola es für sich entscheiden könne. Doch kurz vor der Ziellinie fuhr Kristina vorbei. Sandra Müller hingegen fuhr mit großer Souveränität in ihrer Gruppe auf Platz zwei vor. Zwei Mädel aus dem Team von Hans-Peter Jacks wurden durch ihre Mannschaft auf Platz 3 und 4 gefahren. Unsere Mädels mussten sich dagegen alleine behaupten, daher ist ihre Leistung besonders hoch zu bewerten und einzuschätzen.

Hinterher bedanke sich der sportliche Leiter bei allen Akteuren des Wochenendes. Auch und vor allem, bei Oliver Gehrking (im Trikot der RRG unterwegs) der sich im Eliterennen durchbiss und dass obwohl er Senioren 2 Fahrer ist. Hut ab vor dieser Leistung.

Wir danken allen Sportlerinnen und Sportlern des Teams KAEFER.

Bremen, den 22.07.2010

 

Ergebnisliste

 

10.

PERDIGAO Carlos

5. AK

1:11:17,89

14.

FRANKE Stephan

4. AK

1:11:18,84

20.

WIESE Hans-Joachim

1. AK

1:11:20,63

24.

KOOP Jens

8. AK

1:11:21,03

48.

Ullrich Baumann

17. AK

1:14:21,86

57.

Ronlad Jeschke

20. AK

1:14:41,05

Sturz

Jörg Busch

ausgeschieden

 

 

Damenwertung

 

 

2.

Sandra Müller

2. AK

1:16:27,94

5.

Kristina Steede

1.AK

1:16:34,65

6.

Karola Wiese

2.AK

1:16:36,03

 

Die Barrien RTF vom 13.06.2010 (auch Butterkuchenfahrt genannt)  >>zu den Fotos<<

Es geh2010_Rennen_RTF_Barrien_Gruppenbildört schon eine Menge Disziplin und eine enorme Willenskraft dazu, wenn man sich an einem Sonntag um 06.00 Uhr aus dem Bett für eine RTF quält. Die Barrien RTF beginnt bekanntlich schon um 08.00 Uhr morgens und man sollte schon spätestens um 07.30 Uhr sich die Startnummer abgeholt haben, denn sonst verpasst man schnell mal den Start.

Das Team Kaefer zeigte die notwendige Disziplin und stellte 11 Fahrerinnen und Fahrer an den Start. Unter anderem fuhr auch die jüngste Teilnehmerin mit 9 Jahren - Laura ihre erste RTF. In Begleitung ihres Vaters Achim Wiese fuhr sie die 45 km Tour.

Die Männer hingegen mussten die 115 km Tour fahren, die zwar von den Anstiegen keine besondere Herausforderung darstellte, aber dafür durch die vielen anwesenden Triathleten und Lizenzfahrern immer verdammt schnell gefahren wurde.

Zwar meinte Olli Gehrking dass diese RTF eher langsam gefahren worden ist, aber das ist wohl eine leistungsabhängige Einschätzung, wenn man mit einem 39,0 Schnitt reinkommt. Die Mädels vom Team Kaefer fuhren die mittlere Distanz und genossen ebenfalls die tolle Strecke.


Laura bekam im Anschluss ihrer Etappe sogar einen Pokal für die jü2010_Rennen_RTF_Barrien_Pokalngste Teilnehmerin. Sie war stolz wie Oskar und freute sich riesig darüber.

Auch die Sommerpause bietet vielen ambitionierten Fahrerrinnen und Fahrern durch die RTF’s immer tolle Herausforderungen und neue Eindrücke.

Der Dank des Teams KAEFER’s gilt somit auch dem Veranstalter des TSV Barrien. 

 

Stefan Winkler berichtet vom MTB Events in Altenau

Am Samstag nachmittags angereist holte ich zuerst meine Startunterlagen und ging dann auf Streckeninspektion für den Marathon am Sonntag .

Diesmal war erneut Start und Ziel am alten Bahnhof, da hier die Aussteller ein größeres Areal zur Verfügung haben und es auch für die Zuschauer attraktiver ist. Die Strecke war fast die gleiche wie 2008 mit einigen kleinen Änderungen wie zum Beispiel längere Wurzeltrails.

Der Wetterbericht für Sonntag hatte Unwetter vorhergesagt es war allerdings fast durchgängig trocken und da ich auf der Mittelstrecke gemeldet hatte waren die kleinen Schauer gegen Ende nur den Langstreckenfahrern vorbehalten :-). Bei trockener Luft ging es mit ca. 300 anderen Teilnehmern auf eine nasse Strecke und gleich richtig zur Sache am ersten Steildownhill konnte ich ca. 5 vor fahrende Biker überholen um vor ihnen in den Trail zu gehen.

Das zahlte sich aus, denn mit Streckenkenntnis und dem neuen Fully hab ich’s richtig krachen lassen und konnte zur vor mir fahrenden Gruppe aufschliessen um mit ihnen in den langen Anstieg zu gehen. In den Anstiegen hatte ich Probleme das Tempo der Gruppe mitzugehen konnte allerdings in den Wurzeltrails und Abfahrten immer wieder aufschließen. 

Nach einer Runde waren wir alle dreckig und noch fast gemeinsam unterwegs. Und so ging es dann in die 2te Runde. Während vorne jetzt richtig auf Tempo gedrückt
wurde, musste ich leider mit Krämpfen in den letzten Abschnitt abreissen lassen und sogar kurzzeitig vom Rad um mich durchzudehnen.

Dadurch war meine Gruppe natürlich weg. Jetzt kämpfte ich mich quasi allein über die letzten 10km von 78km wobei die immer latent vorhandenen Krämpfe ein höheres Tempo nicht mehr zuliessen.

So blieb dann der 11te Platz in der Seniorenwertung was aber angesichts der Umstände ok war. Altenau war wie immer eine Reise wert, wobei ich mir überlegen sollte eventuell auf die Kurzstrecke zu wechseln hier wäre ich mit meiner Durchgangszeit nach der ersten Runde 2ter geworden. Nächste Woche geht es zum TrengaDe-Marathon nach Clausthal.

 

Oliver Gehrking und Stefan Winkler beim TrengaDe-Marathon in Clausthal-Zellerfeld

Bei schönstem Wetter ging’s am Samstag nach einem Espresso auf Olivers Dachterrasse Richtung Stefan alter Heimat in den Harz. Nach einer Stärkung mit lecker Erdbeertorte bei Familie Winkler in Münchehof war Streckenbesichtigung in Clausthal angesagt. Hier hatte der WSV Clausthal Zellerfeld wieder seine berühmt, berüchtigte Streecke in Petto, mit steilen Anstiegen und nassen Abfahrten.

Nach privat er Pastaparty am Abend im "Park" in Münchehof fuhren wir um 7h45 Richtung Clausthal. Oliver hatte sich für die Langdistanz mit 102km und um die 2400Hm entschieden wo hingegen ich lieber mit der Mitteldistanz (68km und 1600hm) vorlieb nehmen wollte.

Die üblichen Verdächtigen auf die Podiumsplätze waren natürlich alle dabei, sodass um 9h00 beim Start auch richtig Gas gegeben wurde um vorn dabei zu sein wenn es in die engen Trails geht.

Die Anstiege waren extrem steil und ruppig und man musste immer am Limit fahren, um nicht absteigen zu müssen, denn das bedeutete: SCHIEBEN. Was mir bei einigen Steigungen leider auch passierte. 

Auf den Abfahrten musste man ein wenig aufpassen, insbesondere die tolle Abfahrt im Bach - der einzige Teil der Strecke der nicht trocken war - und so kam es, dass alle aussahen wie die Schweine. 

33 km auf knochentrockenem, z.T. steinigem Trail und 1km in tiefem Schlamm Bach. Nach einer relativ schnellen ersten Runde machte ich mich, nach Getränkeaufnahme in Start/Zielbereich, auf in die zweite Runde.

Oliver war zu diesem Zeitpunkt schon durch und schob sich bei gleichmäßig hohem Tempo peu a peu nach vorne. Bei mir machte sich komischerweise mein Magen bemerkbar nach 3/4 der Strecke wurde mir schlecht und ich war kurz davor zu spucken. Ich fühlte mich gar nicht gut und meine Puls sackte richtig gehend weg, innerhalb von Minuten von ca. 160-170 auf 130-140, was war los?

Keine Ahnung - ich quälte mich nur noch ins Ziel und musste von ca. Platz 4-5 alle Konkurrenten passieren lassen, um letztendlich auf Position 14 ins Ziel zu kommen. Besser erging es Oliver, der nach langer Zeit mal wieder auf dem MTB bei Rennen vertreten war. Er konnte sein hohes Tempo bis ins Ziel durchtreten und kam Defekt- und Sturzfrei als hervorragender 6ter ins Ziel.

Alles in allem waren das trotz einiger Problemchen dennoch wieder 2 Klasse Rennen, die Lust auf mehr machen.

 

Frauenpower „Rund um die Braunkohle in Zwenkau“
Das war e2010_Leipzig_burgerin außergewöhnliches Wochenende für die KAEFER-Frauen im sonnigen Leipzig. Auf der 80 km Strecke überzeugten sie auf ganzer Linie. Nicht nur das sie die Univega Fahrerin hinter sich lassen konnten, nein sie fuhren vier Plätze unter den ersten 10 in der Altersklassenwertung ein.

Sandra Müller wurde 4 und Kristina Steede kam nur 13 Sekunden später auf Platz 5 liegend über die Ziellinie gesaust. Caroline Petersen kam auf Platz 8 und Karola Wiese mit einem Wimpernschlag von 5 Sekunden auf Platz 9 über die Linie.

Kurz darauf kam es zur Krönung der schnellsten Dame im Team. Wir wollen aber nicht die Männer vergessen, die ebenfalls respektable Ergebnisse einfuhren.

Achim Wiese flitzte um die Ecken un2010_Leipzig_Gruppenbildd fuhr auf Rang 9. Ronald Jeschke kämpfte gegen den Wind und wurde 13ter. Ulrich Baumann bezwang die Hügel und beförderte sich auf Platz 17. Da kann man doch nur gratulieren, denn Ronald fuhr diesen Kurs zum ersten Mal und war ganz begeistert von der schönen Landschaft und den gut ausgebauten Straßen.

Neben der sportlichen Ergebnisse hat das Rennen auch mal wieder für einen guten Zusammenhalt in der Truppe gesorgt. Teamgeist, tolle Stimmung und vor allem viel Spass am Radsport sorgten zum Abschluß des Pfingstwochenendes für eine Krönung im Auto (siehe Bild oben).

Bremen, den 26.05.2010

 

Team Kaefer am letzten Wochenende weit verstreut.

Am 16.05.2010 stellte sich das Team Kaefer bei 3 Veranstaltungen gleichzeitig an den Start.

 

1. Schleizer Jedermannrennen „im kalten Dreieck“  >>zu den Fotos<<

Eine davon fand auf dem Motorsportrennkurs der Schleiz in 2010_SchleizerHöhenprofilThüringen statt. Der Rennkurs liegt auf 470 Höhenmeter in einer wunderschönen Landschaft mit vielen kurzen Anstiegen (siehe Bild unten). Das Wetter spielte leider nicht so mit, zwar war es trocken aber bei 5 Grad Außentemperatur macht das Radfahren durch das Vogtland wirklich wenig Freude. Auf der 74 km Strecke mussten 1050 Höhenmeter und auf der langen Distanz 2100 Hm gefahren werden.

Zu den großen Runden, die auf ebenso anspruchsvollen wie reizvollen Strecken, unter anderem an der Bleilochtalsperre vorbei, bei zum Teil heftigem Kantenwind über 74 und 145 Kilometer führten, schickte Bürgermeisterin Heidemarie Walther 306 und 290 Starter in die Rennen, die zugleich Wertungsläufe für den German Cycling Cup waren. Wie schwer der Kurs letztlich war zeigte die Anzahl der Zielankünfte.

Auf der 145 km Strecke gaben 100 Fahrer völlig entkräftet auf. Ähnlich war es auf der 74 km Strecke denn auch hier hatte 47 Fahrer die Ziellinie nicht gesehen. Karola Wiese, Kristina Steede auf der kurzen und Stephan Franke auf der langen Distanz, versuchten sich durchzubeißen und fuhren wichtige Punkte für die German Cycling Tour ein.

Platzierung über 74 km
Kristina Steede 4   
Karola Wiese  7 

Platzierung über 145 km
Stephan Franke 46

 

7. Sachsenring-Nachwuchs-Cup in Heilshorn2010_SachsenringRennen  >>zu den Fotos<<
Das Team Kaefer konnte auch hier nicht fehlen. Ein Jedermannrennen ohne uns, dass darf nicht sein, äußerte der sportliche Leiter Achim Wiese. Das bedeutete alle Fahrer müssen ran und Farbe bekennen. Im Jedermannrennen über 34.5 Kilometer sorgte dann auch das Team Kaefer für ordentlich Arbeit im Hauptfeld.

Nach einigen erfolglosen Attacken, gelang es schließlich Benny Nielsen sich in einer Aufreißergruppe zu platzierten. Dort angekommen musste er aber feststellen, dass er kaum noch Kraft in sich hatte um einen Zielsprint durchzustehen. Deshalb war er ganz zufrieden, als er auf Platz 4 liegend über die Ziellinie rollte.

Achim Wiese konnte stolz auf seine erbrachte Leistung sein, genauso wie der Debütant Jörg Busch, der einen tollen 10. Platz errang. Carlos Perdigao wunderte sich über die für ihn zeitweise unverständlichen Reaktionen des Hauptfeldes.

Keiner der anderen Fahrer beteiligten sich an der Führungsarbeit, so dass vieles an ihm hängenslieb und er sich dadurch aufrieb. Oliver Gehrking im Trikot der RRG-Bremen fuhr in der Senioren 2 Klasse den 6 Platz ein.

Auch in diesem Rennen konnte die Ausreißergruppe nicht gestellt werden. Zwar versuchte Oliver Gehrking eine gemeinschaftliche Verfolgung zu organisieren, nur leider konnten oder wollten viele Fahrer sich daran nicht beteiligen.

So wurde der Sieg in der Außerreißergruppe entschieden.

 

Platzierungen
Benny Nielsen 4
Achim Wiese  8
Jörg Busch  10

 

Testfahrerin Sandra Müller vom Team KAEFER bei der RennFietsen-Tour vom 13.05.-16.05.2010
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Vom 12010_RennFietsen-Tour3. bis zum 16.05.2010 startete die zweite RennFietsen-Tour Münsterland. In vier Tagen fuhr Sandra Müller mit rund 60 Teilnehmern ca. 600 km durchs Münsterland und erradelten bis zum jetzigen Zeitpunkt ca. EUR 14.000,00 für einen guten Zweck.

Übernachtung in der Sporthalle und leben aus dem Koffer, dazu Etappen zwischen 140 – 160 km pro Tag.

Dies ist aber auf Grund des beschaulichem Tempos (ca. 28 km/h) zu schaffen.

Leider waren die Temperaturen nicht wie man diese im Mai
erwartet.
Bei ca. 8 Grad startete am Donnerstag die erste Etappe. Der kalte Wind machte es nicht einfacher, aber die schöne Landschaft, die super Organisation und die netten Mitstreiter sorgten dafür, dass jede Etappe eine sehr schönes Erlebnis war, so dass heute schon für Sandra feststeht, bei der nächsten RennFietsen-Tour wieder dabei zu sein und vielleicht noch ein paar Fahrer aus dem KAEFER-Team mit an den Start nimmt.

Wofür das Ganze?
Weltweit leiden Kinder unter Armut, sind Opfer von Unterdrückung und Gewalt. Die Grenze des Z
uschauens und des Schulterzuckens ist schon lange erreicht. Ziel der Aktion und eines jeden Teilnehmers ist es, möglichst viele Kilometer zu verkaufen um  möglichst viele Projekte unterstützen zu können. Näheres hierzu:

(http://www.muensterland-tourismus.de/radfahren/rennfietsen_2010/index.html).

 

 

1. Edewechter Zeitfahren im Rahmen der Frühlingssause 2010

Schön, Gott sei Dank es gibt mal wieder ein Einzelzeitfahren für Jedermänner. Wobei das nicht heißen soll, dass hier nicht das Beste Material und keine sportliche Höchstleistung geboten wurden. Von wegen „Jedermänner!“ Nach dem das EZF in Lohne durch einen zu ambitionierten Radfahren (er müsse noch vor dem kommenden Zug über die Bahngleise fahren trotz Haltesignal fahren) entfiel, ist das Zeitfahren in Edewecht wohl zur kommender Pflichtveranstaltung erkoren. Das Team KAEFER stellte 2 Fahrerrinnen und Fahrer für dieses EZF an den Start. Sandra Müller war ganz begeistert von dem Kurs und der guten Organisation dieser Veranstaltung. Der Empfang der Startunterlagen war zwar etwas mühsam, ansonsten gab es aber nichts zu meckern.

Zur Strecke
Die Strecke war als Rundkurs aufgebaut, der Rundkurs hatte eine Länge2010_Edewecht von 7 km. Der Rundkurs war für die Master 3-mal zu durchfahren. Somit ergab sich unter Berücksichtigung des Start- und Zielbereichs eine Streckenlänge von 7,5 km bzw. 21,15 km. 

Carlos Perdigao glänzte auf der Strecke mit 00:31:45:732 einem 41 Schnitt und fuhr auf Platz 9 und das obwohl er am Vortag 170 km mit Stephan Franke zusammen trainiert hatte. Sandra Müller fuhr die zweitbeste Zeit mit 00:36:17:548. Letztendlich fehlten ihr nur 30 Sekunden zum Sieg in der Master 1 Wertung der Frauen. Caroline Petersen holte sich Platz 3 in der Master 2 – Wertung mit 00:39:30:133. Alle Fahrerrinnen und Fahrer waren sich einig. Hier fahren wir im nächsten Jahr mit der gesamten Mannschaft.

Herzlichen Glückwunsch den Jedermänner- und Frauen vom Team KAEFER.

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Er

 

Platz

Sandra Müller

2

Caroline Petersen

3

Carlos Perdigao

9

Ronald Jeschke

19

gebnisse:

 

Die Team KAEFER-Frauen kämpfen um die Gesamtwertung in der GCC-Tour im Frankfurter Regen Der2010_GCC-TourFrankfurterRegen Radklassiker wurde im Herzen der Mainmetropole ausgetragen und heißt jetzt „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“.

Die Strecke war neu und die Organisation und die Anfahrt zum Rennen ebenfalls. Das empfangen der Startunterlagen ging zügig voran. Eine wirklich Herausforderung war allerdings das Auffinden der Startblöcke in dem Getümmel. Die Einweiser schickten eine mehrmals hin und her bis man feststellte, dass zwischen zwei Bierbuden es in den Startblock geht. Dort angekommen fing es leicht an zu regnen. Temperatur 9 Grad.

Die ersten Fahrer ließen Luft aus den Reifen. Viele andere hofften darauf, dass es sich hierbei nur um ein paar Tropfen handeln würde. Leider war dem nicht so. Bereits kurz nach dem Start fing es fürchterlich an zu regnen. Die zwar breiten Straßen in Frankfurt waren sicherlich hilfreich um etwas breiter die Kurven anzufahren, trotz allem schafften es viele nicht ohne Sturz durchzukommen.

In der Spitzengruppe knallte es mehrmals und dabei vielen 3 – 5 komplette Reihen einfach um. Nun aber zu den KAEFER-Damen. Es waren 3361 Frauen und Männer bei den drei Rennen am Start. Für die Kaefer-Frauen ging es um die Platzierungen. Kämpfen und durchhalten war angesagt und ohne Sturz ins Ziel kommen.

Auf der 70 Kilometer –Strecke versuchte Sandra Müller und Karola Wiese sich mit einem gutem Ergebnis in der Gesamtwertung der German Cycling Tour weiter nach vorne zu fahren. Was den beiden auch gelang. Kristina Steede hingegen war auf der 103 km Bergstrecke unterwegs und schlug sich tapfer. Sie holte bei der starken Konkurrenz doch tatsächlich den 5 Platz. Tolle Leistung für den Bergfloh des KAEFER-Teams.

Somit ist Kristina Steede auf Platz 3 und Karola Wiese auf Platz 5 der Gesamtwertung der German Cycling Tour. Herzlichen Glückwunsch!

 

Platzierungen: 

 

Platz

Strecke

Krisitna Steede

5

103 km

Sandra Müller

12

70 km

Karola Wiese 

15

70 km

Ullrich Baumann

108

103 km

Achim Wiese

23

70 km

 

6. Auflage der "Tour d'Energie von den Terrassen und Kristina Steede fährt aufs Treppchen

Bei traumhaften Witterungsbedingungen in Göttingen setzte sich das Team Kaefer am Sonntag den 24.04.2010 ins Auto um an der Tour de Energie 2010 teilzunehmen. Dieses Jahr sollte alles ein wenig anders sein, denn das Team KAEFER stellte 4 Fahrerrinnen und 8 Fahrer an den Start. Das gab es in der Geschichte des Teams KAEFER noch nie, doch es zeigt ganz klar, dass die Gemeinschaft im Mittelpunkt steht. Achim Wiese ve2010_Tour de Energie_Teamfotorsuchte die 6 Routen auch bis in die Staraufstellung zusammenzuhalten und gewissen „Fehlfarben“ (Fahrer aus anderen Teams) auf Distanz zu halten. 

Das Rennen begann mit einigen Schwierigkeiten, denn in der neutralen Phase wurde der Block A leider viel zu langsam aus Göttingen herausgeführt. Das führte dazu, dass die nachfolgenden Blöcke hinten auffuhren und die Anfangsphase sehr gefährlich war. Kurz nach dem Ortsausgangs-schild ging es dann aber los. Stephan Franke (aus Block B gestartet) versuchte gleich nach vorne in den A Block zu fahren, doch leider wurde er von einem spitzen Stein und einem daraus resultierenden Plattfuß gestoppt. Stefan Winkler war direkt hinter ihm und sofort wusste er, dass es mit der Teamwertung der 82 km-Strecke wohl nicht mehr werden konnte. Trotzdem griff er jetzt voll ins Renngeschehen ein und versuchte ebenfalls sich nach vorne zu arbeiten. Oliver Gehrking behauptete sich in der Spitzengruppe.

Bereits nach ca. 10 km lösten sich drei Fahren. Am Bramwald bildeten sich zwei Gruppen, mit einem Abstand von etwa 200-400m. Bedauerlich, dass Oliver den Zug verpasste und sich in dieser 5-Gruppe nicht mehr mit einreihen konnte, sonst wäre bestimmt noch ein Platz unter den ersten 10 drin gewesen. Wie immer am Hohen Hagen, die Abfahrt, die erste Kurve, einer liegt im Graben. Gott sei Dank, ist es keiner aus dem Team KAEFER. Carlos Perdigao fuhr ein grandioses Bergrennen, obwohl er die Berge lieber umfahren würde, konnte er sich mit 2:17:21 deutlich zum Vorjahr verbessern. Stephan Franke konnte noch auf Jörg Busch aufschließen, der sich mit Krämpfen die Berge hoch quälte.

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Kellerwaldmarathon in Gilsberg 18.04.2010

Um 6h45 ging es nach Gilserberg zum Kellerwald MTB Marathon. Von Kassel aus über die A49 war man schnell da. Um 9h00 war Start mit ca. 1000 Teilnehmern bei bestem Wetter. Nach einer Einführungsrunde durch den Ort, wo man höllisch aufpassen mußte da das Fü2010_Harzhrungsfahrzeug zu langsam war, ging es ab in den Wald und die ersten 300 von insgesamt 2400hm auf 80km rauf. Alles auf Schotter - gut zu fahren. Dann schnelle Abfahrt auf Schotter, wo die ersten es zu schnell angingen und schon mit Stürzen am Rand lagen - auch ein SWB Fahrer war darunter. Dann über Wiese runter und in den Gegenhang rein und wieder 350hm rauf erst auf Schotter dann Trail. Nach schneller Abfahrt dann der erste Downhill im Trail - geil wenn man dann so'n Fully hat! Jetzt im Wechsel Abfahrten auf Trails und Flachpassagen auf Schotter bis zur ersten Verpflegung. Kurz davor kam Michi Hufnagel von hinten angeflogen und überholte mich - der hatte ne Panne hab ihn aber nicht gesehen als ich ihn überholte. Jetzt ging es in den letzten, schweren und steilen Anstieg ca 5km vorm Ziel. Hier werde ich wohl auf der zweiten Runde verrecken :-( . Dann die Zieldurchfahrt - kurz die Arm- und Beinlinge wegschmissen und verpflegen dann weiter. Erste Runde, 40km, nach 2h geschafft, Beine schon zu merken aber noch im grünen Bereich. Mit etwas weniger Tempo nun in den ersten langen Anstieg. Kurze Erholung auf der Abfahrt, dann in den längeren 2ten Anstieg. Ging auch noch halbwegs. Merke die Beine jetzt doch sehr - es geht nicht mehr viel, der Vortag lässt Grüßen ! Rette mich erstmal zur Verpflegung, kurze Pause dann weiter an den Scharfrichter ca. 250 hm steiler Trail. Von hinten kommt auch noch Günther Kellner vom RSV Bruchhausen und überholt mich, dem nehme ich sonst auf der Distanz mind. 30 min ab, hänge mich an sein Hinterrad und wir heizen zusammen ins Ziel. Ging ja noch mal gut am Ende! Insgesamt Platz ca. 160 unter allen Startern, in der Sen2 Wertung Platz39. Bei weniger hoher Vorbelastung am Vortag wäre sicherlich noch einiges mehr drin gewesen, aber so sehe ich den Marathon als Trainingswettkampf. Die zweite Runde war etwas langsamer als die erste in ca. 2h 10 min.

Halbwegs zufrieden ging es dann am Sonntag Richtung Bremen, hangelnd von Stau zu Stau! Gestern ging dann nichts mehr, man war ich fertig - nur schlafen wollen!

Bremen, den 20.04.2010

 

 

Aufregung in Kassel: Mensch und Tier wundert sich über die Vielzahl der Bremer Radfahrer vom Team Kaefer

 Am 2010_Kassel_TEAMTREFFEN IN KAUFFUNGENletzten Wochenende vom 17.04.-18.04.2010 fuhren knapp 10 Fahrerrinnen und Fahrer in Kassel (Wickenrode) durch das Fuldatal und fuhren ca. 250 km in den 2 Tagen. Tier und Mensch in der Kasslerumgebung waren von den einheitlich bekleideten Fahrern in Kaeferfarben schwer beeindruckt. Eine Anwohnerin erschreckt sich leider als Stephan Frankes Schlauchreifen mit über 10 bar platze. Sie rief: „Oh Gott hier wird geschossen“.

Auch der Hohe Meißener wurde am Sonntag noch von 3 Fahrern befahren. Der 7,5 km Anstieg wurde am schnellsten von Ronald Jeschke bezwungen. Zwar hatten die drei Männer kein Ticket für den sogenannten „StoppOmat“ gezogen, trotzdem mussten sie alles geben um über den Berg zu kommen.

Bei traumhaftem Wetter konnte die Stimmung nur gut sein. Samstag wurde die Teamgemeinschaft durch ein gemeinsames Abendessen weiter gestärkt.

Die Vorbereitung für das kommende Göttingen „German Cycling Tour“ Rennen ist vollbracht. Hier konnte das Team Kaefer sich gezielt auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten.

Einer der Fahrer war so begeistert von dieser traumhaften Landschaft, dass er schon mit dem Gedanken spielte in ein einsames Dorf in Hessen zu ziehen.

Die Mädels des Teams waren auch voller Euphorie, obwohl die Ein oder Andere doch mal über die schweren Anstiege schimpfte und sich lieber in der Sonne aalen wollte. Sandra Müller testete Ihre neuen Laufräder und Kristina Steede zeigte Ihre bergfahrerischen Qualitäten, indem Sie mit den Männern mitfuhr.

Das Rennen in Göttingen kann kommen.

Bremen, den 19.04.2010

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Team Kaefer fährt die neue Strecke in Köln am Ostermontag

Am Ostermontag fuhr Karola Wiese und Stephan Franke aus Bremen und Kristina Steede aus Kassel in Richtung Köln. Zwar wussten die Fahrerrinnen und Fahrer, dass viele Trainingskilometer in der Vorbereitung aufgrund des schlechten Wetters fehlten, trotzdem wollten Sie sich Rennkilometer aus der German Cycling Tour in die Beine holen.

Die Anfahrt in die Kölner Innenstadt war allerdings äußerst schwierig im Vergleich zu den Vorjahren. Die Akkreditierung sowie einen Parkplatz zu finden war ebenfalls eine echte Herausforderung. Die Start-2010_Rennen_Köln neue Strecke und Zielgerade am Kölner Rheinauhafen vor der Kulisse der imposanten Kranhäuser war wirklich professionell vorbereitet. Danach ging es vorbei am linksrheinischen Panorama mit Blick auf Altstadt und Dom über die Rheinuferstraße, Mülheimer Brücke, Wiener Platz, durch die nordöstlichen Kölner Stadtteile Mülheim, Holweide, Höhenhaus und Dünnwald nach Bergisch Gladbach-Schildgen. Ab dort entsprach die Strecke der von 2009.!

Zum Rennverlauf selbst ist zu sagen, dass die Streckenzusammenführung zeitlich schlecht abgestimmt war. Es kam dazu, dass die 70 km Fahrer in großen Gruppen die gesamte Straßenbereite mit einem relativ langsamen Tempo blockierten. Leider versuchten sie sich auch noch die 130 km Gruppen einzuordnen, was zu totalen Verwirrung führte. Keiner wusste mehr, wer nun wohin gehört und ob nun schnell oder langsam gefahren werden sollte. Kurz vor dem Schloss Bensberg waren auch noch Fahrer mit Hollandrädern, Tandems und Querlenker unterwegs, die das Rennen total kaputt machten. Sie kamen in der engen Kopfsteinpflasterpassage den Anstieg nicht hoch und sorgten dann dafür, dass kein

Fahrer mehr vorbei fahren konnte. Ab dem Zeitpunkt war es nur noch eine gemütliche RTF und kein Rennen mehr. Schade, dass der Veranstalter die Streckenzusammenführung in seinem Zeitplan nicht richtig berücksichtigt hat um dieses Durcheinander zu verhindern. Achim Wiese der das Rennen vom Sofa aus analysierte hatte das Zusammentreffen kurzerhand mal im Kopf ausgerechnet. Sein Kommentar war: „dass konnte nicht gut gehen, denn die auf der Kurzstrecke fahrenden Fahrer hätte viel früher starten müssen um so ein aufeinandertreffen beider Rennen zu verhindern.“

Gott sei Dank ist niemand gestürzt und die Erwartungshaltung für Rund um Köln war ohnehin nicht so groß. Für die Gesamtwertung haben aber alle drei Punkte für die GCC-Tour herausgefahren.

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Hier die Platzierung:

Auf der 69 km Strecke

Kristina Steede  Platz 5 mit 1:59:58

Karola Wiese  Platz 21 mit 2:10:32

Auf der 126 km Strecke

Stephan Franke  Platz 60 mit 3:37:14

 

Trainingslager 2010 unter dem Motto „Langsam fahren“

Nach de2010_Mallorca endlich Sonne.m eiskalten und dauerhaften Wintereinbruch flohen vier Fahrerrinnen und Fahrer des Teams „Kaefer“ ins Trainingslager nach Mallorca/Alcudia. Unüblicherweise allerdings etwas früher als sonst, denn in den Vorjahren waren sie erst Mitte bis Ende März ins Trainingslager geflogen. Diesmal fuhren sie bereits am 26.02. los und mussten feststellen, dass das Mallorcawetter vielen was zu bieten hat. Von 8 Grad oben auf dem Orient bis zu 21 Grad in Alcudia. Von trockenen und sonnigen Abschnitten bis zum Dauerregen und starken Wind wurde wieder alles geboten, was das Radfahrerherz höher schlagen lässt. Nach einigen Tagen mussten die Fahrer des Teams allerdings feststellen, dass Sie konditionell wenig zu bieten hatten. Vermutet hatten sie es ja alle. Der angesetzte Winterspeck tat bei dem Einem und Anderen sein übriges an der gezeigten Bergschwäche. So eine Saisonvorbereitung wie in diesem Jahr gab es im Team noch nie. Es heißt jetzt „Ruhe bewahren“ und darauf zu hoffen, dass viele Fahrer mit den selben Problemen zu kämpfen haben. Grundlagentraining zur Fettverbrennung im Dauerzustand ist nicht jedermanns Sache. Langsam fahren mit hohen Trittfrequenzen ohne Sitzprobleme zu bekommen, das war die große Herausforderung. Carlos Perdigao hatte stark damit zu kämpfen und Stephan Franke erinnerte sich an seine Frankreichtour, wo er die gleichen Probleme hatte. Vermutlich gibt es nur eine Ausnahme - und das wird Oliver Gehrking sein, der durch seine Crossserie gut über den Winter gekommen ist.

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Bei erster DM-Teilnahme gleich unter die Top Ten

Bremer Radrennfahrer Oliver Gehrking steigt erfolgreich von Straße auf Querfeldein um


Bremen/Magstadt. Oliver Gehrking, 40, hat bei seinen ersten Deutschen Querfeldein-Meisterschaften in Magstadt bei Stuttgart einen guten zehnten Platz belegt. Der Straßenspezialist von der Radrenngemeinschaft Bremen (RRG) ist nach Ende der letztjährigen Straßensaison auf die Spezialdisziplin Querfeldein umgestiegen. Unter rund 60 Teilnehmern in der Masterklasse (Ü 40) gehörte er am vergangenen Wochenende zu den Top Ten.

„Der zehnte Platz ist für mich ein tolles Ergebnis, nicht nur weil ich zum ersten Mal an einer Deutschen Querfeldein-Meisterschaft teilgenommen habe, sondern auch, weil die Bedingungen außerordentlich schwierig waren“, berichtet Gehrking. So hatte er nur vier Monate Zeit, sich auf das Event vorzubereiten. Während dieser Zeit musste er sich in den Rennen des Deutschland-Cups für eine gute Startposition platzieren, was auch gelang. Besonders bei den Rennen der vergangenen Wochen in Frankfurd, Herford und Hamburg kamen sehr gute Ergebnisse zustande. „Ich konnte bei der Deutschen Meisterschaft von Platz 15 aus starten, das war in der zweiten Startreihe“, berichtet er. Zudem war die Strecke vereist und verschneit, was hohe Anforderungen an die Technik der Fahrer stellte. „Die langjährigen Spezialisten sind mir da natürlich noch ein Stück voraus“, sagt Gehrking.

Die noch fehlende Querfeldein-Technik kompensierte der 40-Jährige mit Kampfkraft und Leidenschaft sowie einer klugen taktischen Einstellung. „Ich habe versucht einen möglichst guten Start hinzulegen, in der ersten Runde so weit wie möglich vorn zu fahren, um Sicherheit zu bekommen und nicht hinterherfahren zu müssen.“ Das hat auch geklappt. Auf den letzten Metern konnte er sich sogar noch vom elften auf den zehnten Platz vorkämpfen. Wie gut Gehrking sein erstes Meisterschafts-Querfeldein-Rennen bestritt, zeigt der nur geringe Abstand zu den vor ihm Platzierten. Vom Fünften trennen ihn gerade einmal 40 Sekunden.

Der erfolgreiche Auftritt in Baden-Württemberg hat den Bremer Radrennfahrer darin bestärkt, auch künftig Querfeldein-Rennen zu bestreiten. „Ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt“, gibt er zu. Schade nur, dass die Offroad-Saison gerade jetzt zu Ende geht.


Bremen, den 14. Januar 2010